


Genau hier am Hafen nahm die Geschichte Von Ancona ihren Anfang und seine privilegierte Lage zwischen Orient und Abendland hat ihr den Beinamen Pforte des Orients eingebracht. Kreuzungspunkt von Völkern und Kulturen, deren Anwesenheit auch heute noch durch die zahlreichen Bauwerke bezeugt wird, die aus den Straßen von Ancona ein großes Freilichtmuseum machen.
Der Trajansbogen ist die Pforte, die in den älteren Stadtteil führt, den Hügel Guasco hinauf sieht man die Kathedrale San Ciriaco, eine mittelalterliche Kirche, die als einzige in ganz Italien romanische, gotische und byzantinische Stilrichtungen mit einander verschmilzt. Oben auf der antiken griechischen Akropolis mit den Ruinen eines Tempels, der Aphrodite gewidmet war, der Schutzpatronin der Seefahrer, von hier aus genießt man einen herrlichen Ausblick auf die Stadt.
Wichtig sind auch die Museen der Stadt, darunter das Archäologische Nationalmuseum der Marken, in dem man die vollständige Geschichte der ganzen Region nachvollziehen kann.
Ancona ist eine Stadt, in der jede Straße oder jeder Platz einen Eindruck hinterlässt, der nicht nur das Auge erfreut, sondern ein verzaubertes Staunen beim Betrachter auslöst.
Von der Zitadelle auf dem Colle Astagno, deren mächtige Bollwerke die ganze Stadt dominieren, hat man eine wunderbare Aussicht nicht nur auf Ancona sondern auch auf die Umgebung. Johann Caspar Goethe, der Vater desberühmten deutschen Dichters, beschrieb den Blick von der Zitadelle als einen der schönsten auf der ganzen Welt.
Der Passetto hingegen ist eine Terrasse über dem Meer, von der man einen herrlichen Ausblick auf die Riviera del Conero hat, über eine breite Treppe erreicht man dann die städtischen Stränden mit kleinen Buchten und natürlichen Grotten.
Ancona is the only Italian city that offers the beautiful sight of a sunrise and sunset over the sea thanks to its strategic location and elbow-like shape over the waters of the Adriatic Sea.