Camerata Picena
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Camerata picena, eine natürliche festung

Camerata Picena war Teil des Befestigungssystems des Umlandes von Ancona, gemeinsam mit anderen in der Nähe liegenden Ortschaften, darunter auch Castello del Cassero.

Der Schlossturm dominiert das Vallesina.
Sicht auf die Ortschaft von oben.
Die charakteristischen Stadtmauern umgeben die Altstadt.

Die besondere Lage von Camerata Picena auf einer Erhebung in der Nähe des Flusses Esino, hat sie zur natürlichen Festung gemacht und sie von einem kleinen Dorf zum Schloss gemacht. Im Zentrum einer Schlossmauer mit kreisförmigem Grundriss erhebt sich das Schloss, das seine Originalform beibehalten hat und wie ein klassisches Dorf auf einer Anhebung erscheint.

Zur Zeit der Römer hat das "Castrum" von Camerata eine Militärgarnison zur Verteidigung der Umgebung beherbergt. Die hügeligen Gebiete des Vallesina waren schon zur Römerzeit bewohnt und Teil des Anconitanus Ager (der Marken).
Das Schloss diente Verteidigungszwecken und durch seine Lage an der Grenze zwischen Ancona und Jesi war es in die häufigen Konflikte zwischen den beiden Städten verwickelt, jede der beiden versuchte, ihr Gebiet auf Kosten der anderen zu erweitern.

EINE BLUTIGE SCHLACHT

1309 trafen in der Ebene von Camerata die Guelfen von Ancona auf die Ghibellinen aus Jesi; dabei handelte es sich um die blutigste Schlacht, die hier jemals stattgefunden hatte, es floss so viel Blut, dass man sich erzählt, dass für lange Zeit nachher die hier wachsenden Kräuter bitter schmeckten.

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CuriositY
The name Camerata Picena presumably derives from the name umbro camars: naturally fortified place, safe fortified place. The term Picena was added after the unification of Italy, in order to distinguish it from other Italian places also called Camerata.


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